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Animal Liberation. Die Befreiung der Tiere


Das Buch, das den Anstoß zur entstehung der modernen Tierrechtsbewegung gab. Der Welt-Bestseller von Peter Singer in aktueller, deutschsprachiger Ausgabe.

Exklusiv bei veganbasics
 
Detail-Informationen

Peter Singer schreibt: »Dieses Buch ist kein sentimentaler Aufruf zur Sympathie gegenüber »niedlichen Tieren«. ... Es ist ein Versuch, gründlich, sorgfältig und konsequent darüber nachzudenken, wie wir eigentlich mit Tieren umgehen.«

Der Welt-Bestseller des an der Princeton University tätigen Philosophen zeigt mit einer umfassenden Faktensammlung und brillanten Argumenten, dass es keine Rechtfertigung dafür gibt, wie wir heute mit den Tieren umgehen. Wenn wir sie aus unserer ethischen Berücksichtigung ausschließen und ihre Grundlegenden Interessen missachten, handeln wir willkürlich, und deshalb sind neue Modelle für eine Bewertung der Interessen der Tiere notwendig.

Singer entwickelt dazu ein beispielhaftes Konzept, das auf der gleichen Berücksichtigung von Interessen unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Art aufbaut - ohne dabei zu vergessen, dass Menschen und Tiere unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse besitzen.

Peter Singers Buch ist keine trockene philosophische Abhandlung: Es belegt anhand zahlreicher Beispiele die Grausamkeiten, denen Tiere heute unterworfen werden, und dokumentiert den krassen Gegensatz zu dem Bild der Tiernutzung, das von den Marketing-Spezialisten der Agrarlobby gezeichnet wird. Es erzählt von grausamen Tierversuchen und von Wissenschaftlern, die sich des Unrechts bewusst wurden und Konsequenzen zogen - und es zeigt ganz praktisch auf, was jeder Einzelne von uns tun kann, um die Unterdrückung der Tiere zu beenden.

Ein hochinteressantes Schlusskapitel widerlegt viele der Gegenargumente und Rechtfertigungsversuche, denen Tierrechtler und Veganer im Alltag immer wieder begegnen.

Als die erste Auflage von »Animal Liberation« 1975 veröffentlicht wurde, gab es noch keine weltweite Tierrechtsbewegung, und wer mehr forderte als den Schutz von Haustieren und eine weniger grausame Behandlung der »Nutztiere«, wurde bestenfalls als Außenseiter betrachtet. Heute setzen sich weltweit Menschen für die Anerkennung der Tierrechte ein, und ein großer Teil von ihnen wurde durch die »Befreiung der Tiere« zum ersten mal zu einem persönlichen Engagement motiviert.

Peter Singers Buch stieß so grundlegende Veränderungen im Bewusstsein vieler Menschen und unserer Gesellschaft an, dass man »Animal Liberation - die Befreiung der Tiere« zu einem der einflussreichsten Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts zählen kann - und es hat bis heute nichts von seiner Stärke und Überzeugungskraft verloren.

Sie erhalten »Animal Liberation - die Befreiung der Tiere« in aktueller, deutschsprachiger Ausgabe exklusiv bei veganbasics.

Ausführung & Preis
Zweite, überarbeitete Auflage
Deutsch von Claudia Schorcht
Taschenbuch, 415 Seiten,
Erschienen 1996 als rororo Sachbuch.
Ursprünglicher Verkaufspreis Euro 13,75.

Nur bei uns erhältlich,
zu einem besonders günstigen Preis:

Preis: € 9,50 + Versand (ab 0,-€)

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Zitate
»... ein außergewöhnlich wichtiges Buch... ein Buch, das für viele Menschen die Art ändern wird, wie sie Tiere betrachten - und schließlich auch uns selbst.« (Chicago Tribune)

»Singers Dokumentation ist nicht rhetorisch und emotionslos - seine Argumente sind streng und geradezu übermächtigt, denn er gründet seine Forderungen weder auf persönlichen oder religiösen noch auf abstrakten philosophischen Prinzipien, sondern auf moralischen Grundlagen, die die meisten von uns bereits akzeptieren.« (The New York Times Book Review)

»Die moderne (Tierrechts-)Bewegung kann auf das Erscheinen von »Animal Liberation - die Befreiung der Tiere« des australischen Philosophen Peter Singer im Jahre 1975 datiert werden.« (Newsweek)

»Ein außergewöhnliches Buch mit außergewöhnlichen Effekten. Es hat eine Generation elektrisiert und aktiviert. Rund um die Welt entstanden ganz plötzlich aktive Gruppen, die ausgestattet waren mit einem neuen Vokabular, mit einer neuen Ethik und einem neuen Bewusstsein einer Mission... Singers Buch ist bekannt als die Bibel der Tierrechtsbewegung.« (Independent On Sunday)

»Ein wohldurchdachtes Plädoyer für die humane Behandlung von Tieren, das die Tierrechtsbewegung ebenso elektrisiert hat wie Rachel Carsons »Silent Spring« die Umweltbewegung.« (New York Times)

»Dieses Buch muss jeder gelesen haben …. Nicht nur jeder Tierfreund, sondern jeder zivilisierte Mensch.« (Cleveland Amory, Bestseller-Autor und Gründer der amerikanischen Tierschutzorganisation »The Fund for Animals«)

»»Animal Liberation« ist und bleibt der Klassiker der Tierrechtsbewegung. Wohl selten veränderte ein Buch den »ethischen Blickwinkel« vieler Leserinnen und Leser so fundamental. Niemand kann nach »Animal Liberation« noch behaupten, er hätte von der ethischen Bedeutsamkeit unseres Umgangs mit anderen Tieren »nichts gewusst«.« (Thorsten Ullrich, animal-rights.de)

Zitate aus dem Buch
»Ich lese das Vorwort zur ersten Ausgabe dieses Buches, und es ist mir, als kehrte ich in eine Welt zurück, die ich bereits fast vergessen hatte. Heute bieten mir Leute, die sich über das Wohl der Tiere Gedanken machen, keine Schinkensandwichs mehr an, und die aktiven Mitglieder der Tierbefreiungsbewegung leben alle vegetarisch. ... Es existiert ein neues Bewusstsein darüber, dass es notwendig ist, die Sympathien für Hunde und Katzen auf Schweine, Hühner und sogar Laborratten auszudehnen.
Ich weiß nicht, welchen Anteil an diesen Veränderungen sich die »Befreiung der Tiere« zuschreiben darf. In populären Zeitschriften wurde das Buch als die »Bibel der Tierbefreiungsbewegung« gehandelt. Natürlich schmeichelt mir das, aber zugleich wird mir bei dem Gedanken daran unbehaglich. Ich glaube nicht an Bibeln: Kein Buch ist im alleinigen Besitz der Wahrheit. Und wie auch immer, kein Buch kann irgend etwas bewirken, wenn es die Menschen, die es lesen, nicht in ihrem Inneren berührt. Die Befreiungsbewegungen der 60er Jahre haben die Befreiung der Tiere als einen natürlichen nächsten Schritt erscheinen lassen. In diesem Buch habe ich die Argumente gesammelt und ihnen eine zusammenhängende Form gegeben. Alles andere haben einige außergewöhnliche Leute vollbracht, die sich über ethische Fragen Gedanken machen und hart arbeiten. Aus ihnen besteht die Tierbefreiungsbewegung - zuerst waren es Einzelne, dann Hunderte, aus denen langsam Tausende wurden, und inzwischen sind es möglicherweise Millionen. Ich widme ihnen die überarbeitete Ausgabe meines Buches. Denn ohne sie wäre diesem Buch vielleicht das gleiche Schicksal widerfahren wie Henry Salts Buch »Animals' Rights«, das 1892 veröffentlicht wurde und in den Regalen der Britisch Museum Library verstaubte, bis eine neue Generation achtzig Jahre später die Argumente neu formulierte, dabei über einige abgelegene Hinweise auf das Buch stolperte und schließlich entdeckte, dass alles schon einmal gesagt worden war, aber umsonst.«
(aus dem Vorwort zur zweiten Auflage)

»»Das Thema dieses Buches ist die Tyrannei der Menschen über nichtmenschliche Tiere. Das ausmaß von Schmerzen und Leid, das diese Tyrannei in der Vergangenheit verursacht hat und noch heute verursacht, kann nur mit dem Leid verglichen werden, das die jahrhundertelange Tyrannei der Weißen über die Schwarzen bedeutet hat. Der Kampf um diese Tyrannei ist genauso wichtig wie jede moralische und soziale Frage, um die in der jüngeren Vergangenheit gestritten wurde.«
Viele Leser und Leserinnen werden das, was sie gerade gelesen haben, für eine maßlose Übertreibung halten. Noch vor fünf Jahren hätte ich selbst über die Aussagen gelacht, die ich jetzt völlig ernsthaft niedergeschrieben habe. Aber vor fünf Jahren wusste ich nicht, was ich heute weiß. Wenn Sie dieses Buch sorgfältig lesen..., werden Sie von dem, was ich über die Unterdrückung der Tiere weiß, so viel wissen, wie sich in einem Buch mit akzeptablen Umfang unterbringen lässt. Dann werden Sie beurteilen könne, ob meine Anfangsbehauptungen eine maßlose Übertreibung ist oder eine nüchterne Einschätzung einer Situation, die in der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Ich verlange also nicht, dass Sie das, was ich zu anfang sage, sofort glauben. Ich bitte Sie nur darum, Ihr Urteil erst zu fällen, nachdem Sie das Buch gelesen haben.«
(aus dem Vorwort der ersten auflage)

»nehmen wir, auch wenn es unwahrscheinlich klingt, einmal an, forscher fänden Beispiele für die Annahme, dass Pflanzen Schmerzen empfinden. daraus würde noch immer nicht folgen, dass wir ruhig auch weiterhin das essen könnten, was wir immer gegessen haben. Stünden wir vor der Wahl, Schmerzen zu verursachen oder zu verhindern, dann müssten wir das kleinere Übel wählen. Vermutlich würde es immer noch zutreffen, dass Pflanzen weniger Schmerzen empfinden als Tiere, und darum wäre es immer noch besser, Pflanzen zu essen. Tatsächlich wäre diese Schlussfolgerung auch dann noch richtig, wenn Pflanzen ebenso schmerzempfindlich Wären wie Tiere, denn die Ineffizienz der Fleischerzeugung bewirkt, dass Fleischesser für die indirekte Zerstörung von mindestens zehnmal so vielen Pflanzen verantwortlich sind wie vegetarisch lebende Menschen! Ich muss zugegeben, dass das ganze Argument an diesem Punkt zur Farce wird, und ich habe es nur so weit verfolgt, um zu zeigen, dass Leute, die diesen Einwand erheben, aber seine Konsequenzen nicht zu Ende denken, nur eine Ausrede suchen, um auch weiterhin Fleisch essen zu können.«
(aus dem Schlusskapitel »Speziesismus heute« über weit verbreitete Rationalisierungen und Einwände gegen die Tierrechtsbewegung)

Über den Autor
Peter Singer, Jahrgang 1946, studierte in Melbourne und Oxford. 1977 erhielt er einen Lehrstuhl für Philosophie an der Australischen Monash University und war Gründungsdirektor des dortigen Zentrums für menschliche Bioethik. 1999 wurde er zum Professor für Bioethik am »Center for Human Values« der Princeton University berufen.

»Animal Liberation - die Befreiung der Tiere« machte Peter Singer weltberühmt, doch er veröffentlichte auch einflussreiche philosophische Werke zu anderen ethischen Fragen, z.b. Die »praktische Ethik«. Er ist der Autor des Hauptartikels über Ethik in der aktuellen Ausgabe der Encyclopaedia Britannica. Seine Bücher sind in fünfzehn Sprachen erschienen.

Peter Singer engagiert sich seit Jahrzehnten selbst in der Tierrechtsbewegung. Er ist u.a. Mitbegründer des Berühmten »Great Ape Project«, das sich weltweit für die Festschreibung grundlegender Rechte für Menschenaffen einsetzt.

Zuletzt erschien in Deutschland sein Buch »Henry Spira und die Tierrechtsbewegung«, das von einem weiteren wichtigen Vertreter der modernen Tierrechtsbewegung und einem guten Freund Singers handelt (ebenfalls bei veganbasics erhältlich).

Inhaltsverzeichnis


Alle Tiere sind gleich
oder warum das ethische Prinzip, auf dem die Gleichheit der Menschen beruht, von uns fordert, die gleiche Berücksichtigung auch auf Tiere auszudehnen

werkzeuge für die Forschung
Wozu ihre Steuergelder auch verwendet werden

In der Tierfabrik
oder wie es Ihrem Abendessen erging, als es noch ein Tier war

Die Entscheidung für eine vegetarische Lebensweise
oder wie wir weniger Leid und mehr Nahrung erzeugen und zugleich den Schaden für die Umwelt verringern können

Die Herrschaft des Menschen
Eine kurze Geschichten des Speziesismus

Speziesismus heute
Abwehr, Rationalisierungen und Einwände gegen die Befreiung der Tiere und die Fortschritte bei deren Überwindung

Das Great Ape Project
der erste Schritt über die Speziesbarriere hinaus


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